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Sonntag, Mai 9, 2021
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Durchgang herstellen: Eine Hintertür für die Garage

Im Einreichplan den wir vor dem Hauskauf gesehen haben, war bei der Garage eine Hintertür in den Garten eingezeichnet. Bei der Besichtigung haben wir dann festgestellt, dass da nur ein Fenster ist; ich hätte dort aber lieber eine Tür.

Die Ausgangslage

Das bestehende Fenster im Stahlrahmen muss an dieser Stelle einer Stahltür weichen. Die beiden blauen Erdschläuche für Wasser- und Stromleitungen müssen im Zuge dessen in die Garage geführt werden, um dort später einmal verteilt zu werden. Innen hat der Vorbesitzer für seine Autofront schon mal ein bisschen Stemmarbeit geleistet; leider in bisschen breiter als mit lieb ist.

Zargenbreite ausschneiden

Zu Beginn schneiden wir mit einem Winkelschleifer* ein bisschen mehr als das Innenmaß der Zarge (109mm) entlang der alten Fensterbreite, um durch den glatten Schnitt später die Zarge leichter einsetzen zu können und damit beim Stemmen nicht mehr ausbricht als wir wollen. Schließlich soll ja die Außenfassade bei der gesamten Aktion nicht beschädigt werden.

Türbereich freistemmen

Nach dem Schneiden geht‘s ans Stemmen. Wir haben es hier mit einer 30cm starken Ziegelwand zu tun, die sehr viel Widerstand leistet.

Bauschutt entsorgen

Da kommt einiges an Bauschutt zusammen, den wir an dieser Stelle entsorgen um die Tröge wieder leer zu bekommen.

Alten Fensterrahmen entfernen

Der alte Fensterrahmen ist dann nach ein paar Berührungen auch entfernt.

Sockel wegstemmen

Der schwierigste Teil kommt jetzt: den Sockel wegstemmen. Der besteht aus einer bösartigen Stein-Beton-Mischung; die Hölle! Das haben wir unterschätzt und hat uns ein paar Stunden Zeit gekostet.

Erdschläuche durchführen

In früheren Projekten kamen die Erdschläuche schon zur Sprache. Final müssen sie ins Innere der Garage. Dort ist geplant den Sub-Stromverteiler für den Garten und die Aufteilung der Wasserkreise zu platzieren. Auch dabei hat uns der Sockel wieder zugesetzt.

Zarge und Tür einsetzen

Endlich kommen wir zum eigentlichen Teil: die Zarge und Tür einsetzen. Mit Wasserwaage und Keilen fixieren wir die Zarge in der idealen Position, bevor sie dann dauerhaft befestigt wird.

Zarge verschrauben

Wir verschrauben die Zarge einerseits mit Hilfe der ausklappbaren Befestigungslaschen, andererseits an den dafür vorgesehenen Stellen im Innenprofil der Zarge.

Mit PU ausschäumen

Mit PU-Schaum füllen wir die Räume zwischen Ziegel und Zarge aus.

Fertig für heute

Für heute sind wir fertig. Es war ein langer Tag.

An dieser Stelle: DANKE Thomas für deine Hilfe!

Nächstes Mal werden noch Glasbausteine oberhalb der Tür eingesetzt, damit wir auch natürlichen Lichteinfall haben, nachdem ja das Fenster jetzt weg ist. Innen werden wir die Mauer wieder auf Vordermann bringen und alles schön verputzen. Die Durchführung für die Erdschläuche wird mit Beton ausgefüllt werden. Mehr dazu beim nächsten Mal.

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