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Sonntag, Mai 9, 2021
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Gemütliches Platzerl: Eine Terrasse im Garten

In mehreren Schritten an mehreren Tagen über mehrere Wochen wird eine Terrasse mit Polygonalplatten in gebundener Bauweise gebaut.

Fläche ausmessen und abstecken

Fläche auskoffern

Die Fläche von 5 x 3,5m muss 34cm tief ausgehoben werden. Damit wir mit der Erde einen kürzeren Weg raus auf die Straße haben, wo sie dann in ein paar Tagen abgeholt wird, haben wir vorab in die Garagen-Rückwand eine Tür eingebaut und können jetzt mir der Scheibtruhe durch die Garage fahren.

Eine kleine Halbzeitpause muss sein. Bis jetzt haben wir erst etwa 1,5 Stunden geschaufelt.

Nach insgesamt ein bisschen mehr als 3 Stunden Arbeit ist die Fläche dann ausgekoffert; schneller als geplant!

Der Aushub

Etwa 6m3 Erde kommen da zusammen.

Das Gefälle

Mittels Wasserwaage und Bauwinkel wird das Gefälle von 2% ausgemessen und mit einer Richtschnur markiert. 7cm fällt die Terrasse vom Haus zur Entwässerung ab. Das muss jetzt noch mit der Rüttelplatte 2x verdichtet werden, bevor es ans Aufschütten geht; keine Arbeit für einen Feiertag, die Rüttelplatte* ist viel zu laut.

Zwischenzeitlich bestelle ich ein paar Tonnen Mineralgemisch für die 25cm dicke, frostsichere Tragschicht.

Waschbetonplatten entfernen

Entlang der Hauswand liegen Waschbetonplatten in einem Betonfundament, die nun entfernt werden. Einerseits um die Terrasse ordentlich bauen zu können, andererseits weil die Platten in Richtung des Hauses abfallen, was ein Problem mit dem Regenwasser darstellt. Eine gute Gelegenheit also, das jetzt richtigzustellen.

Unterbau der Waschbetonplatten entfernen

Unterhalb der Waschbetonplatten befinden sich eine Schicht Beton, darunter Steine und darunter Sand. Auf eine Tiefe von 34cm trage ich das ab. Nach Entsorgung des Bauschutts verdichte ich den Boden mit einem Gefälle von 2% mit einer Rüttelplatte*.

Mineralgemisch

Acht Big Bags Bruchschotter werden für den Unterbau in gebundener Bauweise benötigt, die gerade geliefert werden.

Erste Schicht aufschütten

Zum Schutz der Kelleraußenmauer verwende ich eine Noppenfolie. Die ersten ca. 10cm Bruchschotter werden als Tragschicht aufgeschüttet und mit einer Rüttelplatte* mehrmals verdichtet.

Randsteine aus Naturstein

Auf die Tragschicht werden die Randsteine aus Naturstein betoniert.

Punktfundamente für spätere Pergola

Leider hab ich darauf ein bisschen vergessen, daher muss ich für die H-Pfostenanker* den Bereich für die Punktfundamente wieder freischlagen und ausheben. Durch die KG Rohre kann ich dann später die H-Anker* ausrichten, ins Wasser bringen und einbetonieren.

Restliches Mineralgemisch aufschütten

Insgesamt acht Tonnen an Mineralgemisch befinden sich jetzt gut verdichtet auf der Fläche, bei einem Gefälle von 2%.

Legen der Polygonalplatten, Tag 1

Die ersten ca. 6,5m2 schaffen wir Dank der Hilfe aus der Familie im ersten Tag, den wir leider durch plötzlichen Platzregen früher abbrechen müssen.

Legen der Polygonalplatten, Tag 2

Am zweiten Tag schaffen wir wieder etwa 6,5m2 und haben damit schon 3/4tel der Fläche geschafft. Ein weiterer Tag wird es wohl noch werden müssen, bevor es dann ans Verfugen geht.

Legen der Polygonalplatten, Tag 3

Der heutige Tag ist nur ein halber, und der reicht auch dank der Hilfe aus der Familie aus, um die restliche Fläche fertig zu verlegen.

H-Anker betonieren

Für die spätere Pergola werden H-Anker für die 12x12cm Pfosten* einbetoniert.

Verfugen

Zu guter Letzt kann die Fläche endlich verfugt werden, was Dank der Hilfe aus der Familie nach ca. 6 Stunden erledigt ist!

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